Die Geschichte des Dorfes

    Die Gemeinde Kovácsszénája befindet sich im Komitat Baranya, in der Kleinregion von Pécs.

    Lage

    Die Gemeinde 25 km entfernt von Pécs erstreckt sich auf den nordöstlichen Hügeln des Mecsek Gebirges. Eine direkte Busverbindung zwischen Pécs und Kovácsszénája existiert in der Richtung von Abaliget. Die Eisenbahnstation von Abaliget liegt auf der Budapest-Dombóvár-Pécs Hauptlinie.

    Das Klima des Dorfes ist wie die nördlichen Gebiete des Mecsek Gebirges etwas kühler und feuchter. Dem mäßig heißen Sommer folg ein milder Winter.

     

    Geschichte

    Der Name des Dorfes hieß ursprünglich Kovaczéna, dies wurde später erst auf Kőhalom, dann auf Kovácsszéna geändert. Die erste schriftliche Erwähnung der Gemeinde geht auf das Jahr 1290 zurück. Quellen aus dem 14. Jahrhundert erwähnen das Dorf mit seiner selbständigen Pfarre als bedeutende Ortschaft. Die mittelalterliche Gemeinde spielte mit der Pfarrkirche der Heiligen Elisabeth eine wichtige Rolle in der Umgebung. Während der Türkenherrschaft wurde das Dorf nicht entvölkert, die Türkenkriege betraf die hier lebende ungarische Bevölkerung kaum. Die Pestepidemien des 18. Jahrhunderts reduzierten die Bevölkerung tragisch, während der Herrschaft von Joseph II verfügte das Dorf aber schon über drei Mühlen, Bienenzüchter, Wagner und Schmiede. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde eine Weidegemeinschaft, eine Waldgenossenschaft und auch eine Molkereigenossenschaft gegründet.

    Im 20. Jahrhundert funktionierte außer der Grundschule auch eine Wirtgenossenschaft, Feuerwehr und auch ein Leseverein, diese zeugen von einem aktiven Gesellschaftsleben. In den 50er Jahren wurden die Felder der Bauern verstaatlicht. Der Rückgang der Bevölkerung und der Lebensqualität war unaufhaltsam. Bis zum Wandel im Jahre 1989 geschah fast keine Entwicklung im Dorf. Ein bedeutender Teil der Urbevölkerung zog fort, diejenigen, die hier geblieben sind, wurden immer ärmer. Seit dem Wandel wurden immer mehr Häuser als Ferienhäuser gekauft. In den 90er Jahren haben sich auch Leute vom Ausland angesiedelt, heutzutage leben mehrere deutsche und holländische Staatsbürger in unserem Dorf. Die Schönheit unseres Dorfes lässt sich mit einigen Dörfern in den Alpen vergleichen, immer mehr Jugendliche möchten sich hier ansiedeln, was auch von der Selbstverwaltung unterstützt wird.

    Sehenswürdigkeiten

    Neben dem Angelsee ist die ungestörte Natur der Umgebung, die interessanten geologischen Formationen (Felsen, Höhle und Quellen) und ein mittelalterlicher Steinbruch sehenswert. Eine andere Besonderheit des Dorfes ist die uralte ungarische Ortsstruktur. Das Dorf verfügt über eine Fotogalerie, wo das ganze Jahr hindurch interessante Ausstellungen organisiert werden. Unser wunderbares kleines Dorf erwartet die Gäste mit einem schönen Gasthaus und mit feinen hausgemachten Produkten.

    Partnergemeinden

    Wir suchen weltweit nach Partnergemeinden; dabei erwarten wir gerne auch Ihren Vorschlag!